Welche Temperatur?
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Die Serviertemperatur: der Schlüssel zu den Aromen

Um die Aromen von Bourgogne-Weinen voll und ganz zu genießen, verkosten Sie die Weine bei der richtigen Temperatur. Diese variiert in Abhängigkeit von der Farbe und der Appellation. In jedem Fall sollte der Wein weder zu warm noch zu kalt serviert werden, damit sich seine ganze Feinheit offenbart.

Die Schlüssel zu einer erfolgreichen Verkostung

© BIVB / MONNIER H. ice bucket (seau à glace)

Ihr Wein aus der Bourgogne ist ein subtiles Getränk. Um seine ganze Aromenpalette zu genießen, verkosten Sie ihn bei der richtigen Temperatur.

Vor allem vergessen Sie nicht, dass Wärme der schlimmste Feind des Weines ist! Laut Jean-Pierre Renard, leidenschaftlicher Weinexperte an der Ecole des Vins de Bourgogne (Weinschule Burgund), „verstärkt eine zu hohe Serviertemperatur, das heißt über 18 °C, die brennende Wirkung des Alkohols im Wein.“ Außerdem erscheint Ihnen ein zu warm servierter Wein schwach – also ohne Struktur und Lebendigkeit.

Vermeiden Sie auch, Ihren Bourgogne-Wein zu kalt zu servieren. Handelt es sich um einen Rotwein, würde er dadurch streng wirken: Er ist dann eher hart, säurebetont und kann seine aromatischen Eigenschaften nicht komplett entfalten. Auch bei Weißweinen neutralisiert Kälte die feinen Duftnoten.

 

Welche Temperatur ist ideal?

ice bucket (seau à glace) © BIVB / UPEC

 

 

Damit Sie den Geschmack und den aromatischen Reichtum Ihres Weines besser entdecken können, wählen Sie eine Serviertemperatur, die zu seiner Farbe und zu seinem Charakter passt.

  • Crémants de Bourgogne: 6-8 °C 
  • Lebendige und fruchtige Weißweine: 10-12 °C
  • Alle anderen Weißweine: 12-14 °C
  • Rotweine: 16-17 °C
 
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Geniessen Sie Wein mit Bedacht,der Missbrauch von Alkohol gefährdet Ihre Gesundheit
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