Klimatologie
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Ein ideales Klima für die Erzeugung von Spitzenweinen

Das Klima der Weinregion Bourgogne ist einzigartig. Am Treffpunkt kontinentaler, mediterraner und ozeanischer Einflüsse verleiht es den Weinen eine unnachahmliche Identität. Die leichten regionalen Schwankungen spielen eine Schlüsselrolle für die aromatische Vielfalt und Subtilität ihrer Appellationen. 

Unvergleichliche klimatische Bedingungen

© BIVB / ARMELLEPHOTOGRAPHE Cherry blossoms

Die geographische Lage der Bourgogne hat die Identität ihrer Weine geprägt. Das Weinanbaugebiet befindet sich genau in der Mitte dreier Einflüsse: mediterran, ozeanisch und kontinental. Diese einzigartigen Bedingungen haben im Laufe der Zeit die Wahl der bestangepassten Rebsorten beeinflusst.

Das allgemein gemäßigte Klima in der Bourgogne ist von einigen Charakteristiken geprägt, die eine positive Wirkung auf den Weinbau haben:

• Der morgendliche Sonnenschein, der durch die Lage der Weinstöcke optimal genutzt wird, vermindert im Winter das Frostrisiko; im Sommer (mit rund 1.300 Sonnenscheinstunden zwischen April und September), trägt er zur Traubenreifung bei.
• Sommertemperaturen um die 20 °C im Juli und August (Durchschnitt von 1981/2010)
• Ideale Niederschlagsmengen für das Wachstum der Reben: durchschnittlich 700 mm pro Jahr (der Durchschnitt in Frankreich liegt je nach Region zwischen 500 und 1.200 mm), hauptsächlich in den Monaten Mai und Juni
Wind aus nördlicher Richtung, der die Feuchtigkeit einiger Parzellen abmildert

Die Hanglage der Weinberge begünstigt ebenso eine gute Traubenreifung. Die Parzellen liegen zwischen 200 und 500 Meter Höhe und profitieren von den besten Sonnenscheinstunden. Die Ausrichtung schützt sie zudem vor den Westwinden, die Feuchtigkeit mit sich führen. Ein weiterer Vorteil der Hanglage: das Wasser kann leicht ablaufen. Diese guten Bedingungen in Verbindung mit der besonderen Geologie ergeben einzigartige Weine.
Über diese allgemeinen Bedingungen hinaus weisen zwei besondere Gebiete an den Grenzen der Weinregion Bourgogne spezielle Eigenschaften auf:

• Das Mâconnais im Südosten, an der westlichen Grenze der Saône-Ebene gelegen, genießt ein wärmeres und trockeneres Klima aus dem Süden
• Die Anbauregionen Chablis und Grand Auxerrois im Nordwesten unterliegen einem feuchteren, halbkontinentalen Klima und sind häufiger von Frühlingsfrost betroffen. 

 

Wussten Sie schon …?

Climats: eine besondere Bedeutung für die Weinregion Bourgogne
Wenn man in der Weinregion Bourgogne von «Climat», geschrieben mit einem großen C, spricht, so hat dies eine völlig andere Bedeutung als das Wort Klima. In der Tat bezeichnen die Climats Parzellen, die von Winzergeneration zu Winzergeneration genau begrenzt wurden. Einige davon – es gibt über eintausend Climats – datieren bereits aus dem 7. Jahrhundert!

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Geniessen Sie Wein mit Bedacht,der Missbrauch von Alkohol gefährdet Ihre Gesundheit
{climat Vignoble Bourgogne Patrimoine Mondial}