Geschichte:

Die Burgunderweine haben uns eine lange Geschichte zu erzählen, die auch heute noch in der Qualität dieser Weine zum Ausdruck kommt. Die Herkunft des Weinbaugebietes geht zunächst einmal auf die Entstehung seines Reliefs, seines Bodens und Untergrundes vor 200 – 250 Millionen Jahren zurück.
Im Jahr 312 n. Chr. wird der Weinanbau in dieser Region erstmals urkundlich erwähnt. Ab 500 n. Chr. bebauen Mönche die Weinberge und stellen den Wein her. Sie haben dieses Land sorgfältig bearbeitet und die besten Parzellen und die geeigneten Rebsorten ausgewählt.

Im 14. und 15. Jahrhundert fördern die Herzoge von Burgund die ständige Verbesserung der Weine, ihren Vertrieb und ihren Ruf in Frankreich, um ihn auf ganz Europa auszudehnen.
Im 18. Jahrhundert interessieren sich Bürger und Adelige für die Weinerzeugung und werden Eigentümer von Parzellen. Unter Napoleon wird Burgunderwein auch nach Russland und Amerika verkauft.
Dann zerstört in den Jahren 1870 – 1880 die Reblaus (die die Weinschösslinge tötet) alle Weinberge in Europa, auch die in Burgund. Bei ihrem Wiederaufbau bepflanzen die Burgunder nur die besten Böden und setzen auf einen Weinbau von Qualität.
Im folgenden Jahrhundert entsteht der Begriff der kontrollierten Herkunftsbezeichnung. Sie hat den Zweck, alle Herstellungs- und Qualitätsnormen zu formulieren, die den Burgunderwein zu einem der besten Weine der Welt machen.